>>Druckversion >>Seite versenden >>Lesezeichen setzen

AUSSTELLUNGEN

Sonderausstellung Film

 

film.geschichte:
„Wenn ich sonntags in mein Kino geh'
. Ton – Film – Musik 1929-1933

 

20. Dezember 2007 bis 25. Mai 2008


Die Ausstellung wird von einem Katalog, einer Audio-CD und einer Filmreihe im Kino Arsenal begleitet.


>> Pressereaktionen


1: Prolog

Film und Musik gehörten von Anfang an zusammen: Schon die ersten Vorführungen der Filmpioniere wurden von Klaviermusik begleitet. In den 1920er Jahren etablierte sich um den Stummfilm eine reiche musikalische Kultur. In großen Filmpalästen wurden Orchester eingesetzt und aufwändige Rahmenprogramme gestaltet. Im Allgemeinen jedoch war die „musikalische Illustration“ der Filme oft nur eilig aus vorhandenen Melodien zusammengeflickt.

Schon der stumme Film griff Stilmittel der modernen Bühnenoperette aus einem weiten Spektrum zwischen Walzer und Jazz auf: EIN WALZERTRAUM (1925, Ludwig Berger) spielte ironisch mit Wien-Klischees, DIE KEUSCHE SUSANNE (1926, Richard Eichberg) setzte den Vergnügungstrubel der Großstadt ins Bild.

Früh versuchte man, Film und Musik zu synchronisieren. Doch blieb es lange schwierig, Grammophon und Filmbild in Gleichlauf zu bringen. 1927 wurde in den USA mit THE JAZZ SINGER (Alan Crosland) der erste erfolgreiche Nadelton-Spielfilm herausgebracht. Das konkurrierende Lichttonverfahren, bei dem der Ton direkt auf dem Filmstreifen aufgezeichnet werden konnte, zeigte sich bald als überlegen. ICH KÜSSE IHRE HAND, MADAME (1929, Robert Land) präsentierte mit einer Gesangseinlage Richard Taubers diese neue Technik erstmals im Spielfilm. Die Ära des Tonfilms begann.


0_Raumfoto 2

Blick in die Ausstellung, Bereich „Prolog"
Foto: Marian Stefanowski

 


 

0_Raumfoto 2

1: Prolog

 

1_Raumfoto 3

2: Tonfilmoperette

 

2_Raumfoto 3

3: Krise

 

3_Raumfoto 1

4: Großstadtlichter

 

4_Raumfoto 3

5: Walzerträume

 

5_Raumfoto 1

6: Epilog