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AUSSTELLUNGEN

Sonderausstellung Film

 

film.geschichte:
„Wenn ich sonntags in mein Kino geh'
. Ton – Film – Musik 1929-1933

 

6: Epilog

Im Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt, die Nationalsozialisten errichteten eine Diktatur. Bereits im März 1933 entließ die Ufa jüdische Mitarbeiter wie den Regisseur Erik Charell, den Produzenten Erich Pommer und den Drehbuchautor Robert Liebmann. Zahlreiche Künstler flohen vor dem NS-Regime oder gingen ins Exil, da sie aufgrund antisemitischer Gesetze nicht mehr arbeiten durften. Anderen gelang es nicht, durch die Flucht ihr Leben zu retten. Auch Kurt Gerron, Regisseur und Schauspieler, sowie sein Schauspielkollege Otto Wallburg  wurden Opfer des Holocaust.

Das Filmgenre der Tonfilmoperette verschwand bald nach 1933, schon weil seine fähigsten Gestalter emigrieren mussten. Mit ihrer Neigung zu Ironie, Frivolität und zum Spiel mit den Geschlechterrollen waren diese Filme vielen Nationalsozialisten zudem schon lange ein Dorn im Auge.

Der Regisseur Reinhold Schünzel inszenierte mit VIKTOR UND VIKTORIA (1933) eine der letzten Tonfilmoperetten im Geist der Weimarer Republik. Durchkomponiert mit Musik und Gesang ist auch sein Film AMPHITRYON (1935), der im antiken Gewand Anspielungen auf die Selbstinszenierung des NS-Regimes wagt. Wenig später musste auch der „Halbjude“ Schünzel gehen. Den Musikfilm der NS-Zeit dominierte fortan der Revuefilm.

 

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Blicke in die Ausstellung, Bereich „Epilog"
Fotos: Marian Stefanowski

 


 

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1: Prolog

 

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2: Tonfilmoperette

 

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3: Krise

 

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4: Großstadtlichter

 

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5: Walzerträume

 

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6: Epilog