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AUSSTELLUNGEN
Ausstellungen 2009
Casting a Shadow. Alfred Hitchcock und seine Werkstatt
Hitchcock und Berlin
Bereits 1925 besuchte Alfred Hitchcock die Ufa-Filmstudios in Babelsberg – damals die modernsten der Welt – und hatte Gelegenheit, Friedrich Wilhelm Murnau bei den Dreharbeiten zu DER LETZTE MANN zu erleben. Er war nach Berlin gekommen, um an der deutsch-britischen Koproduktion THE BLACKGUARD / DIE PRINZESSIN UND DER GEIGER (1925) mitzuwirken. Hitchcock, damals Mitte 20, übernahm bei dieser Produktion die Aufgaben des Drehbuchautors, des Ausstatters und des Regieassistenten. Anschließend bot sich für ihn bei der Produktionsfirma Emelka in München die Gelegenheit, seinen ersten Film als Regisseur zu realisieren. Die Zeit in Deutschland prägte Hitchcock nachhaltig, und der Einfluss von Regisseuren wie Murnau und Fritz Lang lässt sich deutlich in seinem Werk erkennen. In Deutschland lernte er auch seine zukünftige Frau Alma Reville näher kennen, die bereits als Cutterin etabliert war und später unter anderem als Drehbuchautorin an mehreren seiner Filme mitwirken sollte. Gut 40 Jahre später drehte Hitchcock im geteilten Berlin den Spionagefilm TORN CURTAIN (1966). Neben Paul Newmann und Julie Andrews wirkten darin zahlreiche deutsche Schauspieler mit, darunter Wolfgang Kieling, Günter Strack und Hansjörg Felmy. Dokumente belegen die damaligen Recherchen des Filmteams in Berlin; die Dreharbeiten fanden größtenteils im Studio in Los Angeles statt.
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DIE PRINZESSIN UND DER GEIGER, 1925

Hitchcock in Berlin, 1960

Mit Wolfgang Kieling und Günter Strack, 1966
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