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AUSSTELLUNGEN

Ausstellungen 2009

Casting a Shadow. Alfred Hitchcock und seine Werkstatt

Production Design

 

In den frühen 1920er Jahren hatte Alfred Hitchcock selbst als Szenenbildner gearbeitet, daher fühlte er sich dem Art Department besonders verbunden. In Großbritannien arbeitete Hitchcock mehrfach mit dem Filmarchitekten Alfred Junge zusammen, in Hollywood prägten die Production Designer Henry Bumstead und Robert F. Boyle maßgeblich den Look seiner Filme. Am Anfang der Arbeit standen jeweils grobe Skizzen und Entwurfszeichnungen, an die sich in der Regel detaillierte Bilderfolgen anschlossen. Hitchcock schätzte besonders die Arbeit mit dem Storyboard. Angesiedelt zwischen künstlerischem Entwurf und technischer Zeichnung, setzt es sich aus einer Abfolge von Bildern zusammen, die an einen Comic-Strip erinnern. Mit Hilfe des Storyboards ist es möglich, Kameraeinstellungen und Bewegungsabläufe bereits vor dem Dreh visuell festzuhalten und die spätere Montage verschiedener Einstellungen durchzuspielen. Zumeist fertigen Illustratoren das Storyboard anhand der Vorgaben des Regisseurs, des Kameramanns und des Production Designers an. Die Entwürfe des Production Designers John DeCuir zu SABOTEUR (1942) lassen ebenso wie die Zeichnungen von Harold Michelson für THE BIRDS (1963) und MARNIE (1964) bereits sehr genau die spätere Umsetzung in bewegte Bilder erkennen. Die detaillierten Entwürfe der Szenenbilder vermitteln darüber hinaus viel von der Atmosphäre der Interieurs. Da Hitchcock bevorzugt im Studio arbeitete, wurden häufig großformatige Gemälde, so genannte Matte Paintings, angefertigt, die als Bildhintergrund den realen Originalschauplatz ersetzten.


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06_39_steps

THE 39 STEPS, 1935


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THE BIRDS, 1963


06_saboteur_decuir_2

SABOTEUR, 1942