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AUSSTELLUNGEN

Ausstellungen 2009

Casting a Shadow. Alfred Hitchcock und seine Werkstatt

Studio Produktion

 

Seit seinen Anfängen war Hitchcocks Karriere von Produzenten begleitet, die den „Alfred-Hitchcock-Film“ mit prägten. 1925 hatte der Produzent Michael Balcon dem jungen Hitchcock die Gelegenheit geboten, in den Londoner Islington Studios seine ersten Filme zu drehen. 1939 holte David O. Selznick Hitchcock nach Hollywood und gab seiner Karriere damit eine entscheidende Wendung. Mit Selznick focht der Regisseur zahlreiche Kämpfe aus – er sträubte sich gegen die Einmischung seitens des Produzenten. Zugleich war Hitchcock bei der Realisierung seiner Filme auf die komplexe Infrastruktur angewiesen, die ihm nur ein großes Studio mit seinen verschiedenen Departments bieten konnte. Ende der 40er Jahre entschied er sich schließlich, die Produktion seiner Filme selbst zu übernehmen.
In den Bereich der Studioproduktion fällt auch das Casting, die Rollenbesetzung der Schauspieler. Der Typ der „kühlen Blondine“, der „aggressiven Brünetten“ oder der „unerotischen Brillenschlange“ wurde von Hitchcock vielfach variiert; er bevorzugte jedoch die Zusammenarbeit mit bestimmten Schauspielern – wie Cary Grant und James Stewart – und Schauspielerinnen – wie Ingrid Bergman oder Grace Kelly. Legendär ist das Casting von Tippi Hedren für THE BIRDS (1963): Hedren, damals noch Fotomodell ohne jegliche schauspielerische Erfahrung, musste in eigens für diesen Zweck maßgeschneiderten Kostümen Szenen aus drei verschiedenen Hitchcock-Filmen vor- bzw. nachspielen, bevor sie die Rolle bekam.

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07_Schauspielerinnen_3

Hauptdarstellerinnen
aus Hitchcock-Filmen


07_Schauspieler_3

Hauptdarsteller
aus Hitchcock-Filmen