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AUSSTELLUNGEN
Ausstellungen 2009
Casting a Shadow. Alfred Hitchcock und seine Werkstatt
Vermarktung
Von Beginn seiner Karriere an arbeitete Hitchcock eng mit den Werbeabteilungen der Produktionsfirmen zusammen, um sein Image zu vermarkten. Von 1927 stammt die Zeichnung, auf der seine leicht zu erkennende Silhouette als eine Art „visueller Signatur“ zu sehen ist. Von der kaum steuerbaren Presseresonanz auf seine Filme fühlte er sich besonders herausgefordert, immer wieder neue Vermarktungsstrategien zu entwickeln. Dies führte dazu, dass Journalisten manchmal mehr über Hitchcocks Leidenschaft für das Essen und Trinken schrieben als über seine Filme. Hitchcock betrachtete den Bereich Marketing als eine Art sportlicher Herausforderung und engagierte sogar Texter, die Witze über sein Gewicht und seinen Leibesumfang verfassten. Auch seine Cameo-Auftritte – in denen er als Statist im Hintergrund einer Szene kurz zu sehen ist – sowie die Kino-Trailer und seine eigene Fernsehsendung, in der er als einführender Moderator auftrat, machten ihn selbst zum größten Star seiner Produktionen. Selbst der Mythos, dass Alfred Hitchcock der Schöpfer sämtlicher kreativer Details seiner Filme war, wurde zu Marketingzwecken genutzt. So wurden im Falle von NORTH BY NORTHWEST (1959) für die Werbekampagne nachträglich szenische Entwürfe angefertigt, die dem Regisseur zugeschrieben wurden und seine geniale visuelle Vorstellungskraft belegen sollten.
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THE BIRDS, 1963

Selbstporträt
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