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AUSSTELLUNGEN

Ausstellungen 2009

Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris

Tochter

Romy Schneider, am 23. September 1938 als Tochter der in den 1930er und 1940er Jahren beliebten Filmschauspieler Magda Schneider und Wolf Albach-Retty geboren, schien prädestiniert für eine eigene darstellerische Karriere. 1953 spielte sie, noch nicht einmal 15-jährig, unter der Regie von Hans Deppe in ihrem ersten Film WENN DER WEISSE FLIEDER WIEDER BLÜHT die Tochter einer von ihrer Mutter dargestellten alleinerziehenden Schneiderin und war in dieser kleinen Rolle so frisch und authentisch, dass sie sofort weitere Anfragen bekam. Magda Schneider und ihr zweiter Ehemann Hans Herbert Blatzheim, ein Gastronom aus Köln, steuerten die berufliche Entwicklung der jungen Romy Schneider; viele Produzenten wollten die unbefangene, temperamentvolle Darstellerin unter Vertrag zu nehmen. Zur Kultfigur in der Bundesrepublik und in großen Teilen Europas wurde Romy Schneider als Kaiserin Elisabeth von Österreich in der SISSI-Trilogie (1955, 1956, 1957) des Wiener Regisseurs Ernst Marischka. Der Festlegung auf die Monarchinnenrolle allerdings versuchte sie sich schon bald zu entziehen. Das gelang ihr endgültig, nachdem sie im Sommer 1958 bei den Dreharbeiten zu CHRISTINE Alain Delon kennengelernt hatte: Kurz darauf kehrte sie der bundesdeutschen Filmindustrie den Rücken und zog nach Paris.

 

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Blick in die Ausstellung
Foto: M. Stefanowski


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Eröffnung der Filmfest-
spiele, 1955


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MÄDCHEN IN UNIFORM,
1958