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AUSSTELLUNGEN

Ausstellungen 2009

Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris

Aufbruch

In Paris war Alain Delon bereits auf dem Weg zum Starruhm, während Romy Schneider ganz von vorn anfangen musste. Luchino Visconti gab ihr die Chance, zusammen mit Delon das Stück Schade, daß sie eine Dirne ist im Théâtre de Paris zu spielen. Kurz darauf begann Romy Schneider, in französischen, englischen und US-amerikanischen Filmen aufzutreten.
Dass die frühen 1960er Jahre eine sehr fruchtbare Phase für die junge Schauspielerin waren, zeigen die Filme, die sie etwa mit Luchino Visconti, Orson Welles und Otto Preminger drehte. Als ernsthafte Darstellerin überzeugte sie ebenso wie als Komödiantin in zwei amerikanischen Produktionen, GOOD NEIGHBOR SAM / LEIH MIR DEINEN MANN (1964) und WHAT’S NEW PUSSYCAT / WAS GIBT’S NEUES, PUSSY? (1965). In dieser Zeit wurde Romy Schneider von mehreren bekannten Fotografen porträtiert, die sowohl ihre Aufbruchstimmung als auch die Unsicherheit, die es für sie bedeutete, Deutschland zu verlassen, in ihrem Gesicht entdeckt und in ihren Fotografien festgehalten haben: F. C. Gundlach, Franz Xaver Lederle und Roger Fritz. Als Romy Schneider 1965 Harry Meyen kennenlernte, zog sie wieder nach Berlin und verfolgte mit ihm gemeinsam Theaterpläne, ehe ein Anruf Alain Delons – von dem sie seit 1964 getrennt war – sie erneut zu Dreharbeiten nach Frankreich lockte.
 

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02 Raumfoto Aufbruch

Blick in die Ausstellung
Foto: M. Stefanowski


02 proces klein

LE PROCÈS, 1962


02_voleuse klein

LA VOLEUSE, 1966