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AUSSTELLUNGEN

Ausstellungen 2009

Romy Schneider. Wien – Berlin – Paris

Weltstar

Am Anfang von Romy Schneiders französischer Filmkarriere steht das von Jacques Deray inszenierte Eifersuchtsdrama LA PISCINE / DER SWIMMINGPOOL, das 1969 Premiere hatte. Im gleichen Jahr drehte die Schauspielerin LES CHOSES DE LA VIE / DIE DINGE DES LEBENS mit Claude Sautet, der neben Luchino Visconti ihr wichtigster Regisseur werden sollte. 1970 zog Romy Schneider erneut nach Paris, wo sie mit Regisseuren wie Claude Chabrol, Andrzej Zulawski, Robert Enrico und Pierre Granier-Deferre arbeitete und zum Inbegriff der begehrenswerten, verführerischen Frau wurde. Sie trennte sich von ihrem Ehemann Harry Meyen und holte den gemeinsamen Sohn David nach Paris. Mitte der 1970er Jahre galt Romy Schneider als französischer Star: Für ihre Rolle in L’IMPORTANT C’EST D’AIMER / NACHTBLENDE wurde sie 1976 bei der ersten „César“-Verleihung überhaupt als beste Schauspielerin ausgezeichnet. 1979 bekam sie den begehrten Filmpreis zum zweiten Mal für ihre Rolle in UNE HISTOIRE SIMPLE / EINE EINFACHE GESCHICHTE. Neben den zeitgenössischen Verführerinnen spielte Romy Schneider in den 1970er Jahren auch Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wiederholt hat sie darauf hingewiesen, dass dies ihre Form der Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit sei. 1975 heiratete sie Daniel Biasini; 1977 wurde ihre gemeinsame Tochter Sarah geboren. 


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03 Raumfoto Weltstar

Blick in die Ausstellung
Foto: M. Stefanowski


03_montand klein

CÉSAR ET ROSALIE, 1972


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LA PISCINE, 1968