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AUSSTELLUNGEN

Ausstellungen 2010

The Complete METROPOLIS

Der Dom

 

Der Dom bildet in Metropolis einen Gegensatz zum Vergnügungstempel Yoshiwara. In der entmenschlichten Zukunftsstadt steht er für traditionelle Werte und eine überirdische Erhabenheit. Das Kirchenschiff mit der Säule in der Mitte, das große, im gotischen Stil gehaltene und von Heiligenfiguren flankierte Portal mit der Freitreppe, das Dach mit der Galerie und dem Glockenturm zitieren die sakrale Baukunst des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.

Ein erstes Mal zu sehen ist der Dom zu Beginn des Zwischenspiels. Freder geht in die Kirche, um sich mit Maria zu treffen, begegnet jedoch in einer Seitennische nicht seiner Liebe, sondern den Figuren des Todes und der sieben Todsünden.

Zum Ende des Films bildet die Kathedrale die Kulisse für den Showdown und die Versöhnung. Vor der Kirche haben die Arbeiter einen Scheiterhaufen errichtet, auf dem sie Maria als Hexe verbrennen, die sich als Maschinenmensch entpuppt. Auf dem Dach kommt es zum Kampf zwischen Freder und Rotwang, bei dem Rotwang stirbt. Daraufhin sind Maria und Freder endlich vereint und Freder wird der „Mittler zwischen Hirn und Händen“.

Die Details des Doms wurden als Kulissen in Originalgröße gebaut, die Masken für die Figuren des Todes und der sieben Todsünden formte der Bildhauer Walter Schulze-Mittendorff unter Verwendung des gleichen Materials wie für den Maschinenmenschen.

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Bau des Doms


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Dreharbeiten


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Der Tod, Gipskopf:
W. Schulze-Mittendorff