|
AUSSTELLUNGEN
Ausstellungen 2010
The Complete METROPOLIS
Die Katakomben
Tief unter der Arbeiterstadt liegen die Katakomben. Diese Grabstätten bilden das eigentliche Fundament von Metropolis. Ein weit gespanntes Netz aus Stollengängen mündet in einen großen Altarraum, eine Art Krypta mit großen Holzkreuzen, in der zahllose Kerzen brennen. Hier versammeln sich die Arbeiter nach ihrer Schicht, um Marias Prophezeiungen zu hören.
Aus Rotwangs Haus führt eine Wendeltreppe hinunter zur Totenstadt. Über diesen Weg gelingt es Fredersen und Rotwang, die Arbeiterversammlung zu belauschen. Im Altarraum erzählt Maria das Gleichnis vom Turmbau zu Babel. Freder begegnet Maria hier zum zweiten Mal und erkennt sich in dem von ihr angekündigten „Mittler zwischen Hirn und Händen“ wieder.
Später wird Rotwang Maria durch die unterirdischen Gänge verfolgen, die dann nur von ihrer Kerze und seiner Taschenlampe beleuchtet sind. Aus der eben noch christlich geprägten Szenerie wird so ein Ort des Horrors.
Fritz Lang verwendet in seinem Film zahlreiche christliche, mythologische und volkstümliche Symbole und Anspielungen. Für die Realisierung der „Vision von Babel“ wurden mehrere Tricktechniken genutzt. 1.000 Komparsen ließen sich die Schädel scheren und zogen eine Quader-Attrappe durch die Berliner Rehberge, der Turm selbst wurde als Modell gebaut.
>> Der Dom
<< zurück
|
|

Mitchell-Kamera

Dreharbeiten

Der göttliche Mensch Entwurf: E. Kettelhut
|
|
|