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AUSSTELLUNGEN

Ausstellungen 2010

The Complete METROPOLIS

Die Maschinenräume und die Arbeiterstadt

 

Alle zehn Stunden verkünden Dampfsirenen den Schichtwechsel in Metropolis. Die Arbeiter, die ihre Schicht hinter sich haben, marschieren mit gesenkten Köpfen im Gleichschritt zu den Fahrstühlen, um hinunter in ihre dunklen Behausungen zu fahren. Andere Arbeiterkolonnen treten den umgekehrten Weg in die Maschinenräume an.

Die Stadt der Arbeiter liegt unter der Erde. Hier gibt es nur künstliches Licht. Die tristen Häuserblöcke sind mit diagonalen Licht- und Schatteneffekten abgesetzt. Keine Namensschilder, sondern Nummern verweisen auf die Bewohner.

Die Maschinenräume über der Arbeiterstadt haben riesige Ausmaße. Lärm und dampfende Hitze prägen die Arbeitsbedingungen. Die Männer, die die Stellhebel der Schalttafeln bedienen, scheinen sich während der Arbeit selbst in Maschinen zu verwandeln. Ein Menschenleben zählt hier wenig. Die Maschinen gewährleisten unter anderem die Energieversorgung der Stadt. Als die Herz-Maschine von den Arbeitern gestürmt wird, erlöschen die Lichter in Metropolis.

Sowohl die Maschinensäle als auch die Stadt der Arbeiter wurden in Kombinationsverfahren gefilmt: Der untere Teil der Arbeiterstadt mit dem mächtigen Gong in der Mitte wurde auf dem Freigelände in Babelsberg errichtet, der obere Teil der Gebäude wurde als verkleinertes Modell eingespiegelt.

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Maschinensaal
Entwurf: E. Kettelhut

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Arbeiterstadt

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Drehpause