Superhelden aus den USA Wenn wir an Helden denken, fallen sie uns meistens zuerst ein: Superman,
Batman und Spider-Man. Erfunden wurden die ersten beiden – wie etwa 160
weitere Comic-Superhelden – vor rund 70 Jahren in den USA, in politisch
und wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Einige von ihnen schafften es aus den
Comics bis auf die Kinoleinwand, ins Fernsehen und später in
Computerspiele. Sogar Barack Obama wurde nach seiner Wahl zum
Präsidenten der USA als Superman dargestellt. Superhelden gibt es inzwischen in vielen Ländern. Meistens sind sie
stark, schön und unerschrocken. Stets einsatzbereit kämpfen sie für das
Gute in der Welt. Dabei hatten viele Superhelden keine einfache Kindheit und oft eine ganz unheldische Jugend. Superman (alias Clark
Kent) zum Beispiel ist bei Zieheltern in der beschaulichen Kleinstadt
Smallville aufgewachsen. Neben den Prototypen des Superhelden entstanden
seit den 1940er Jahren viele andere Comic-Helden, die noch heute
bekannt sind: Superboy, Supergirl, Wonder Woman und etwas später der
beliebte Spider-Man. Die Gemeinsamkeiten dieser Superhelden und -heldinnen und die
Unterschiede zwischen ihnen lassen sich anhand der Comics und
Filmausschnitte in diesem Teil der Ausstellung entdecken.
Superhelden rund um den Erdball Der älteste asiatische Superheld ist Darna, dessen Abenteuer seit den
1950er Jahren auf den Philippinen als Comic publiziert werden. Etwa
zeitgleich entwickelte sich in Südamerika eine Comic-Kultur, die Helden
wie La Araña Verde (Mexiko), Capitán Jupiter (Chile) und Capitão 7
(Brasilien) hervorbrachte. Israel bekam mit Sabraman in den 1970er
Jahren seinen ersten Superhelden, und in Indien rettete Fauladi Singh
die Welt vor dem Bösen. Übermenschliche Kräfte und ein starker Sinn für
Gerechtigkeit verbinden diese Comic-Helden über alle Grenzen hinweg.
Zugleich sind sie sehr von der Kultur ihrer Herkunftsländer geprägt. Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate: The 99 und Ajaaj Gleich
mehrere Dutzend Superhelden kämpfen in der arabischen Welt für mehr
Gerechtigkeit, Großzügigkeit, Weisheit und Mitgefühl. Kreiert wurden
diese Comic-Figuren 2006 von dem kuwaitischen Psychologen und Autor Naif
Al-Mutawa, der mit The 99 den westlichen Superhelden islamisch
geprägte Heroen gegenüberstellt. Sie verkörpern jeweils eine von 99
göttlichen Eigenschaften, die Allah zugeschrieben werden. Ihre Kraft
erhalten sie von den magischen Noor-Steinen, die über den Erdball
verstreut sind. Entsprechend kommen auch die einzelnen Figuren aus der
ganzen Welt. Der erste Cartoon-Superheld der Vereinigten
Arabischen Emirate namens Ajaaj ist ein Wüstensandsturm, der
verschiedene Gestalten annehmen kann. Er lebt im Jahr 2020, in einer
glitzernden Hightech-Welt, und hilft überall dort, wo Gefahr droht.
Bisher sind sieben Comic-Bände über ihn erschienen. Indien: Krrish und Shaktimaan Die bekanntesten Superhelden in Indien sind Krrish und Shaktimaan. Der
Waisenjunge Krrish wächst bei seiner Großmutter im Himalaya auf. Er
verfügt über einen unglaublich hohen Intelligenzquotienten und über Superkräfte, die er von seinem Vater geerbt hat. Krrish rettet Kinder
und Erwachsene aus größten Gefahren, will dabei aber - das ist typisch
für einen Superhelden – unerkannt bleiben. Deshalb trägt er stets eine
Maske und einen langen schwarzen Mantel. Krrish ist der Star
aufwändiger Bollywoodfilme. Shaktimaan ist vor allem durchs
Fernsehen berühmt geworden. Jedes Kind in Indien kennt den Superhelden,
der zwischen 1997 und 2005 in über 400 TV-Folgen aufgetreten ist. Wie
Superman lebt er mit einer doppelten Identität. Unter dem Namen Pandit
Gangadhar Vidyadhar Mayadhar Omkarnath Shastri arbeitet er als Fotograf
für eine Zeitung. Seine Superkräfte hat Shaktimaan von sieben Gurus
erhalten, die ihn als Kind adoptiert und ausgebildet haben: Er kann mit
Lichtgeschwindigkeit fliegen, beherrscht Judo und Karate und hat
telepathische Fähigkeiten. Außerdem kann er seinen Körper in Feuer,
Wasser, Luft und Erde verwandeln. England: Der Herr Der Ringe und Harry Potter Der
Hobbit Frodo Beutlin und der Zauberlehrling Harry Potter haben einiges
gemeinsam: die fantastischen Legenden, die ihr Leben bestimmen, und den
Kampf gegen das Böse, das von Sauron bzw. von Voldemort verkörpert wird.
Beide Helden müssen außerdem gegen die dunkle Macht in sich selbst
kämpfen. Dabei werden sie von den zwei weisen alten Zauberern Gandalf
und Dumbledore unterstützt. Die Erfinder von Frodo und von Harry stammen beide aus England: J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe-Zyklus (Originaltitel: The Lord of the Rings) erschien 1954/55 und begründete die moderne Fantasy-Literatur. 1997 wurde der erste von sieben Harry Potter-Bänden
veröffentlicht, dessen Autorin Joanne K. Rowling damit einen der bekanntesten
modernen Helden geschaffen hat. Mit Hermine Granger steht ihm eine
Gefährtin zur Seite, die ebenso mutig und beliebt ist wie Harry und oft sogar
klüger als er. Millionen Fans der Bücher haben auch deren Verfilmungen
gesehen. Japan: Manga und Anime Die Ästhetik der japanischen
Mangas wurde in Deutschland vor allem durch Zeichentrickserien im
Fernsehprogramm der 1970er Jahre bekannt. Gemeinsam mit japanischen
Filmstudios wurden europäische Kinderbuchstoffe wie Wickie, Heidi, Biene
Maja oder Pinocchio als so genannte Animes verfilmt. Mit den
Fernsehserien MILA SUPERSTAR (Japan 1969–1971) und SAILOR MOON (Japan
1992–1997) kamen erstmals rein japanische Animes ins deutsche Fernsehen –
und mit ihnen zahlreiche starke Mädchentypen. Zu ihnen zählt unter
anderem das Schulmädchen Bunny Tsukino, das sich mit Hilfe ihrer Katze
Luna in eine Kriegerin verwandelt. Als „Sailor Moon“ kämpft sie mit
ihrem Team für mehr Liebe und Gerechtigkeit in der Welt. Eine ähnliche
Heldin ist die 15-jährige Schülerin Kagome Higurashi aus INU YASHA
(Japan 2000–2009), die mit Pfeil und Bogen gegen das Böse kämpft. Einen
besonderen Status nimmt das 1985 gegründete Studio Ghibli mit dem
Regisseur Hayao Miyazaki ein. Seine Helden sind fast immer Kinder und
meistens Mädchen: Prinzessin Mononoke und Nausicaä aus dem Tal der
Winde zum Beispiel. Sie besänftigen die Naturgeister und kämpfen dafür,
dass Mensch und Natur sich wieder versöhnen. Schweden: Wickie Die Wikinger gelten als stark und
furchtlos. Ausgerechnet Wickie, der einzige Sohn des Wikingerhäuptlings
Halvar, ist ganz anders: Er hat Angst vor Wölfen, Stürmen und dem
schrecklichen Sven – aber er ist auch sehr schlau. Wickies Geistesblitze
helfen den Wikingern oft aus der Patsche, und am Ende ist sein Vater
immer mächtig stolz auf ihn. Die Zeichentrickserie WICKIE UND DIE
STARKEN MÄNNER, die nach der Erstausstrahlung 1974 mehrfach im deutschen
Fernsehen wiederholt wurde, hat den kleinen klugen Wikinger berühmt
gemacht. Die Geschichten basieren auf der Kinderbuchreihe des
schwedischen Schriftstellers Runer Jonssen, der dafür 1965 den Deutschen
Jugendbuchpreis erhielt. Das ZDF ließ die Serie als
deutsch-österreichisch-japanische Koproduktion in Japan realisieren und
anschließend von deutschen Sprechern synchronisieren. WICKIE war damit
die erste Animeserie, die für das deutsche Fernsehen produziert wurde. Schweden: Pippi Langstrumpf Wer kann schon immer tun,
wozu er oder sie gerade Lust hat? Pippi Langstrumpf kann es. Sie ist
etwa neun Jahre alt, hat rote, abstehende Zöpfe und Sommersprossen und
verfügt über außerordentliche Kräfte. Zusammen mit dem Äffchen Herr
Nilsson und dem Pferd Kleiner Onkel lebt sie in einer alten Villa mit
großem Garten. Oft kommen die Nachbarskinder Tommy und Annika zu Besuch
und genießen die lustigen Abenteuer mit Pippi. Erfunden wurde die Figur Anfang der 1940er Jahre von Astrid Lindgren. Deren Tochter
Karin lag mit einer Lungenentzündung im Bett und wünschte sich spannende
Geschichten von ihrer Mutter. Den Namen „Pippi
Langstrumpf" hat
Karin sich ausgedacht. Erstmals erschienen ist das Buch im September
1945 in Schweden, in Deutschland kam der Band 1949 in den Handel. Bis
heute sind rund 100 Pippi Langstrumpf-Bücher in über 70 Sprachen
erschienen, hinzu kommen Bilderbücher, Hörspiele, eine Fernsehserie und
mehrere Kinofilme. Prinzessin Lillifee Prinzessin Lillifee ist eine kleine
Blütenfee, die in einem Schloss im Zaubergarten des Märchenlandes
Rosarien lebt. Lillifee ist mutig, selbstbewusst und verfügt über
Zauberkräfte. Zusammen mit ihrem besten Freund, dem Schweinchen Pupsi,
gelingt es ihr immer wieder, Streitereien unter den Bewohnern von
Rosarien zu schlichten. Erfunden wurde die Figur 2002 von der
Modedesignerin Monika Finsterbusch. Zuerst bastelte sie Lillifee als
kleine Puppe aus unterschiedlichen Materialien. Mittlerweile ist die
Feengestalt mit der Vorliebe für die Farbe Rosa auf über 350
verschiedenen Merchandising-Produkten zu finden und in mehr als 25
Ländern bekannt. 2004 erschien das erste Buch über sie. Außerdem gibt es
Hörspiele, ein Musical, eine Fernsehserie und zwei Kinofilme. Bob, der Baumeister „Können wir das schaffen?“, fragt
Bob sein Team vor jedem Einsatz. Im Chor folgt die zuversichtliche
Antwort: „Yo, wir schaffen das!“ Bob ist der Betreiber einer Baufirma.
Zusammen mit seiner Freundin Wendy und einer Reihe sprechender Maschinen
kümmert er sich um alle Handwerksarbeiten in Bobhausen. Die
erste Folge der britischen Stopptrick-Animationsserie lief im April 1999
auf BBC unter dem Titel BOB THE BUILDER. Heute wird sie in mehr als 100
Ländern ausgestrahlt, seit 2001 auch in Deutschland, wo sie zu den
Vorschulserien mit den höchsten Zuschauerquoten zählt. Jede Folge ist
etwa zehn Minuten lang und vermittelt die Erkenntnis, dass mit
Teamarbeit und Respekt schwierige Aufgaben ebenso wie Konflikte gelöst
werden können. Die Geschichten sind auch als Bücher und Hörspiele
erhältlich. Bernd das Brot
Welt retten? Nein danke. Bernd das Brot
bleibt am liebsten allein zu Hause und macht gar nichts. Dafür braucht
er auch keine Superkräfte. Zu seinen Wesensmerkmalen gehören Untätigkeit
und Entschlusslosigkeit. Im Gegensatz zu den Superhelden, die die Werte
und Hoffnungen einer Gesellschaft widerspiegeln, verweigert er sich
diesen Erwartungen. Gemeinsam mit Chili, dem Schaf und Briegel, dem
Busch tritt er widerwillig im Kinderkanal KiKA auf. Bernd das Brot wurde
2000 von Tommy Krappweis und Norman Cöster für den Kinderkanal
entwickelt. Gespielt und gesprochen wird die Figur von Jörg
Teichgraeber. 2004 erhielt Bernd das Brot den Grimme-Preis, weil er, so
die Jury, „das Recht auf schlechte Laune“ vertritt.
Bernd das Brot ist ein Antiheld, dem die gute Laune der anderen auf die Nerven geht. Cyberhelden Lara Croft, Link oder Mario gehören zu den bekanntesten Figuren aus Computer- und Videospielen.
Inzwischen gibt es unzählige solcher Cyberhelden. Anders als bei Kino-
oder Fernsehhelden wird ein Cyberheld zu einem persönlichen Werkzeug für
den Spieler, der in die Rolle des jeweiligen Helden schlüpft. Auf diese
Weise wird er selbst zum Kämpfer oder entwickelt seine eigenen Avatare,
mit denen er die virtuelle Welt durchstreift. Eine der ältesten und
berühmtesten Spielfiguren überhaupt ist der italienische Klempner Mario,
ein „Held von nebenan“, der in SUPER MARIO BROS. seit 1985 mit seiner
Rohrzange unterwegs ist. Ähnlich beliebt sind der Manga-Held Pikachu aus
dem POKÉMON-Videospiel und DIE SIMS. Vor allem um Action geht es bei
Cyberhelden wie Link aus THE LEGEND OF ZELDA, bei Anakin Skywalker aus
den STAR WARS-Spielen und natürlich bei Lara Croft aus TOMB RAIDER.
Ankunft Alltagshelden Oft leben sie ganz in unserer Nähe
und fallen nicht besonders auf: Sie können weder fliegen wie Superman,
noch sind sie stark wie Pippi Langstrumpf. Alltagshelden brauchen das
auch gar nicht. Aber eine ordentliche Portion Mut und Durchsetzungskraft
zeichnet sie doch aus. Davon berichtet zum Beispiel Adrian aus Berlin.
Er will nicht wie die anderen Jungs an seiner Schule Fußball spielen,
sondern Balletttänzer werden. Dafür riskiert er, von den anderen
verspottet zu werden. Smilla aus der Region von Gorleben wiederum
engagiert sich gegen Atomkraft und für saubere Energien. Was bringt es,
wenn man sich für die Umwelt oder für Hilfsbedürftige einsetzt? Oder
wenn man versucht, Träume zu leben, die bei anderen Kopfschütteln
auslösen? Dounia, die über die Alpen gewandert ist, bringt es auf den
Punkt: Nach der gemeisterten Herausforderung hat sie „mehr
Selbstbewusstsein und mehr Mut“. Damit kann sie sich und anderen in
vielen Situationen weiterhelfen. |
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SUPERMAN Regie: Richard Donner, UK 1978 Quelle: Deutsche Kinemathek

THE 99 - UNBOUND Regie: Dave Osborne, UK/KU/USA 2011 Screenshot: Teshkeel Media Group, Kuwait - New York/USA

KRRISH, DER STERNENHELD Regie: Rakesh Roshan, Indien 2006 Foto: Rapid Eye Movies, Köln

SAILOR MOON J 1992–1997, Foto: ZDF

WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER Regie: Michael „Bully" Herbig, Deutschland 2009 Foto: Constantin Film AG
PIPPI LANGSTRUMPF Regie: Ole Hellbom, SE/BRD 1968–1971 Foto: Studio100 Media GmbH
BERND DAS BROT, CHILI TV, Folge 58: Fuzzy Briegel Saloon 4 – Ein Brot geht nach Westen, KiKA 2002 Foto: KiKA / bumm film GmbH
SUPER MARIO BROS. Japan 1985, Screenshot: Computerspielemuseum, Berlin
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Beruf Stuntkid Helden leben gefährlich: Superman springt aus einem Hochhausfenster, um Menschen zu retten, in einem anderen Film muss ein Kind aus einem brennenden Haus fliehen. Solche Action-Szenen sollen so realistisch wie möglich aussehen. Genau dazu braucht man Stuntmen, Stuntwomen und oft auch Stuntkids. Sie spielen die riskanten Szenen für die echten Schauspieler. Wer Stuntkid werden will, braucht nicht nur Mut, sondern Geschicklichkeit und eine große Körperbeherrschung. Um Stunts zu machen, muss man ein intensives Training absolvieren, ähnlich wie Artisten im Zirkus. Aus dem Zirkus kamen auch die ersten Stuntmen. Heutzutage kann man sich an einer Stuntschule ausbilden lassen, die es auch speziell für Kinder gibt. In Filmausschnitten lässt sich verfolgen, wie Vanessa und Fynn sich auf spezielle Stunt-Einsätze vorbereiten. Beruf Kostümbildner / Kostümwerkstatt
Welche Farben finden sich im Kleiderschrank einer Prinzessin? Aus welchen Stoffen sind Batmans Umhang oder Spider-Mans Maske hergestellt? Ein Kostümbildner weiß Antwort auf solche Fragen. Seine Aufgabe ist es, sichtbar zu machen, was an einer Figur einzigartig ist. Zu Batman etwa gehört die Fledermaus auf seiner Brust und der leichte Umhang, den er bei seinen Abenteuern trägt. Das Symbol für Spider-Man ist die geheimnisvolle Spinne in ihrem Netz. Kostümbildner entwickeln anhand des Drehbuchs die Bekleidung für alle Darsteller eines Films. Sie können gut zeichnen, schneidern und nähen. Außerdem kennen sie sich mit Stoffen und Farben und mit unterschiedlichen Kleidungsstilen aus. Kostümbildner können sich nicht nur in die Geschichten und ihre Schauplätze hineinversetzen, sondern auch in die Schauspieler, die sich in ihren Kostümen gut bewegen können müssen. Das gilt für Helden ganz besonders: Spider-Man soll klettern wie eine Spinne, Bibi Blocksberg fliegen wie eine Hexe und Wickie schneller laufen als ein Wolf.
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FORTSETZUNG FOLGT. DIE DOKU Folge 250: Smilla wehrt sich gegen Atomkraft, KiKA 2011 Screenshot: Deutsche Kinemathek
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