>>Druckversion >>Seite versenden >>Lesezeichen setzen

AUSSTELLUNGEN

Ausstellungen 2012

Helden. Eine Ausstellung für Kinder

29. März bis 21. Oktober 2012


 

Aufbruch

Jede Heldenreise beginnt mit dem Überschreiten einer Schwelle. Häufig entwickeln die Helden in dieser Situation Zweifel oder weigern sich sogar aufzubrechen. Der Mythenforscher Joseph Campbell hat herausgefunden, dass Heldengeschichten in allen Kulturen der Welt seit jeher diesem Schema folgen. Das gilt auch für moderne Film- und Fernsehhelden: Anakin Skywalker, der zum Jedi-Ritter ausgebildet werden soll, wird von Zweifeln gepackt, als der Abschied von seiner Mutter naht. Harry Potter ist sich seiner Sache gar nicht sicher, als er zum ersten Mal von Bahnsteig 9¾ nach Hogwarts reist. Nur bei Pippi Langstrumpf ist alles anders: Fröhlich und frei von Bedenken zieht sie in die Villa Kunterbunt ein.
Dieser Bereich der Ausstellung zeigt den Aufbruch verschiedener Filmhelden in ihr neues Leben.







Reise



Superhelden aus den USA

Wenn wir an Helden denken, fallen sie uns meistens zuerst ein: Superman, Batman und Spider-Man. Erfunden wurden die ersten beiden – wie etwa 160 weitere Comic-Superhelden – vor rund 70 Jahren in den USA, in politisch und wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Einige von ihnen schafften es aus den Comics bis auf die Kinoleinwand, ins Fernsehen und später in Computerspiele. Sogar Barack Obama wurde nach seiner Wahl zum Präsidenten der USA als Superman dargestellt. Superhelden gibt es inzwischen in vielen Ländern. Meistens sind sie stark, schön und unerschrocken. Stets einsatzbereit kämpfen sie für das Gute in der Welt. Dabei hatten viele Superhelden keine einfache Kindheit und oft eine ganz unheldische Jugend. Superman (alias Clark Kent) zum Beispiel ist bei Zieheltern in der beschaulichen Kleinstadt Smallville aufgewachsen. Neben den Prototypen des Superhelden entstanden seit den 1940er Jahren viele andere Comic-Helden, die noch heute bekannt sind: Superboy, Supergirl, Wonder Woman und etwas später der beliebte Spider-Man. Die Gemeinsamkeiten dieser Superhelden und -heldinnen und die Unterschiede zwischen ihnen lassen sich anhand der Comics und Filmausschnitte in diesem Teil der Ausstellung entdecken.


Superhelden rund um den Erdball

Der älteste asiatische Superheld ist Darna, dessen Abenteuer seit den 1950er Jahren auf den Philippinen als Comic publiziert werden. Etwa zeitgleich entwickelte sich in Südamerika eine Comic-Kultur, die Helden wie La Araña Verde (Mexiko), Capitán Jupiter (Chile) und Capitão 7 (Brasilien) hervorbrachte. Israel bekam mit Sabraman in den 1970er Jahren seinen ersten Superhelden, und in Indien rettete Fauladi Singh die Welt vor dem Bösen. Übermenschliche Kräfte und ein starker Sinn für Gerechtigkeit verbinden diese Comic-Helden über alle Grenzen hinweg. Zugleich sind sie sehr von der Kultur ihrer Herkunftsländer geprägt.

 

Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate: The 99 und Ajaaj

Gleich mehrere Dutzend Superhelden kämpfen in der arabischen Welt für mehr Gerechtigkeit, Großzügigkeit, Weisheit und Mitgefühl. Kreiert wurden diese Comic-Figuren 2006 von dem kuwaitischen Psychologen und Autor Naif Al-Mutawa, der mit The 99 den westlichen Superhelden islamisch geprägte Heroen gegenüberstellt. Sie verkörpern jeweils eine von 99 göttlichen Eigenschaften, die Allah zugeschrieben werden. Ihre Kraft erhalten sie von den magischen Noor-Steinen, die über den Erdball verstreut sind. Entsprechend kommen auch die einzelnen Figuren aus der ganzen Welt.   
Der erste Cartoon-Superheld der Vereinigten Arabischen Emirate namens Ajaaj ist ein Wüstensandsturm, der verschiedene Gestalten annehmen kann. Er lebt im Jahr 2020, in einer glitzernden Hightech-Welt, und hilft überall dort, wo Gefahr droht. Bisher sind sieben Comic-Bände über ihn erschienen.

 

Indien: Krrish und Shaktimaan

Die bekanntesten Superhelden in Indien sind Krrish und Shaktimaan.           
Der Waisenjunge Krrish wächst bei seiner Großmutter im Himalaya auf. Er verfügt über einen unglaublich hohen Intelligenzquotienten und über Superkräfte, die er von seinem Vater geerbt hat. Krrish rettet Kinder und Erwachsene aus größten Gefahren, will dabei aber - das ist typisch für einen Superhelden – unerkannt bleiben. Deshalb trägt er stets eine Maske und einen langen schwarzen Mantel. Krrish ist der Star aufwändiger Bollywoodfilme.
Shaktimaan ist vor allem durchs Fernsehen berühmt geworden. Jedes Kind in Indien kennt den Superhelden, der zwischen 1997 und 2005 in über 400 TV-Folgen aufgetreten ist. Wie Superman lebt er mit einer doppelten Identität. Unter dem Namen Pandit Gangadhar Vidyadhar Mayadhar Omkarnath Shastri arbeitet er als Fotograf für eine Zeitung. Seine Superkräfte hat Shaktimaan von sieben Gurus erhalten, die ihn als Kind adoptiert und ausgebildet haben: Er kann mit Lichtgeschwindigkeit fliegen, beherrscht Judo und Karate und hat telepathische Fähigkeiten. Außerdem kann er seinen Körper in Feuer, Wasser, Luft und Erde verwandeln.

 

England: Der Herr Der Ringe und Harry Potter

Der Hobbit Frodo Beutlin und der Zauberlehrling Harry Potter haben einiges gemeinsam: die fantastischen Legenden, die ihr Leben bestimmen, und den Kampf gegen das Böse, das von Sauron bzw. von Voldemort verkörpert wird. Beide Helden müssen außerdem gegen die dunkle Macht in sich selbst kämpfen. Dabei werden sie von den zwei weisen alten Zauberern Gandalf und Dumbledore unterstützt.
Die Erfinder von Frodo und von Harry stammen beide aus England: J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe-Zyklus (Originaltitel: The Lord of the Rings) erschien 1954/55 und begründete die moderne Fantasy-Literatur. 1997 wurde der erste von sieben Harry Potter-Bänden veröffentlicht, dessen Autorin Joanne K. Rowling damit einen der bekanntesten modernen Helden geschaffen hat. Mit Hermine Granger steht ihm eine Gefährtin zur Seite, die ebenso mutig und beliebt ist wie Harry und oft sogar klüger als er. Millionen Fans der Bücher haben auch deren Verfilmungen gesehen.

 

Japan: Manga und Anime

Die Ästhetik der japanischen Mangas wurde in Deutschland vor allem durch Zeichentrickserien im Fernsehprogramm der 1970er Jahre bekannt. Gemeinsam mit japanischen Filmstudios wurden europäische Kinderbuchstoffe wie Wickie, Heidi, Biene Maja oder Pinocchio als so genannte Animes verfilmt. Mit den Fernsehserien MILA SUPERSTAR (Japan 1969–1971) und SAILOR MOON (Japan 1992–1997) kamen erstmals rein japanische Animes ins deutsche Fernsehen – und mit ihnen zahlreiche starke Mädchentypen. Zu ihnen zählt unter anderem das Schulmädchen Bunny Tsukino, das sich mit Hilfe ihrer Katze Luna in eine Kriegerin verwandelt. Als „Sailor Moon“ kämpft sie mit ihrem Team für mehr Liebe und Gerechtigkeit in der Welt. Eine ähnliche Heldin ist die 15-jährige Schülerin Kagome Higurashi aus INU YASHA (Japan 2000–2009), die mit Pfeil und Bogen gegen das Böse kämpft.
Einen besonderen Status nimmt das 1985 gegründete Studio Ghibli mit dem Regisseur Hayao Miyazaki ein. Seine Helden sind fast immer Kinder und meistens Mädchen: Prinzessin Mononoke und Nausicaä aus dem Tal der Winde zum Beispiel. Sie besänftigen die Naturgeister und kämpfen dafür, dass Mensch und Natur sich wieder versöhnen.

 

Schweden: Wickie

Die Wikinger gelten als stark und furchtlos. Ausgerechnet Wickie, der einzige Sohn des Wikingerhäuptlings Halvar, ist ganz anders: Er hat Angst vor Wölfen, Stürmen und dem schrecklichen Sven – aber er ist auch sehr schlau. Wickies Geistesblitze helfen den Wikingern oft aus der Patsche, und am Ende ist sein Vater immer mächtig stolz auf ihn. Die Zeichentrickserie WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER, die nach der Erstausstrahlung 1974 mehrfach im deutschen Fernsehen wiederholt wurde, hat den kleinen klugen Wikinger berühmt gemacht. Die Geschichten basieren auf der Kinderbuchreihe des schwedischen Schriftstellers Runer Jonssen, der dafür 1965 den Deutschen Jugendbuchpreis erhielt. Das ZDF ließ die Serie als deutsch-österreichisch-japanische Koproduktion in Japan realisieren und anschließend von deutschen Sprechern synchronisieren. WICKIE war damit die erste Animeserie, die für das deutsche Fernsehen produziert wurde.

 

Schweden: Pippi Langstrumpf

Wer kann schon immer tun, wozu er oder sie gerade Lust hat? Pippi Langstrumpf kann es. Sie ist etwa neun Jahre alt, hat rote, abstehende Zöpfe und Sommersprossen und verfügt über außerordentliche Kräfte. Zusammen mit dem Äffchen Herr Nilsson und dem Pferd Kleiner Onkel lebt sie in einer alten Villa mit großem Garten. Oft kommen die Nachbarskinder Tommy und Annika zu Besuch und genießen die lustigen Abenteuer mit Pippi.
Erfunden wurde die Figur Anfang der 1940er Jahre von Astrid Lindgren. Deren Tochter Karin lag mit einer Lungenentzündung im Bett und wünschte sich spannende Geschichten von ihrer Mutter. Den Namen „Pippi Langstrumpf" hat Karin sich ausgedacht. Erstmals erschienen ist das Buch im September 1945 in Schweden, in Deutschland kam der Band 1949 in den Handel. Bis heute sind rund 100 Pippi Langstrumpf-Bücher in über 70 Sprachen erschienen, hinzu kommen Bilderbücher, Hörspiele, eine Fernsehserie und mehrere Kinofilme.

 

Prinzessin Lillifee

Prinzessin Lillifee ist eine kleine Blütenfee, die in einem Schloss im Zaubergarten des Märchenlandes Rosarien lebt. Lillifee ist mutig, selbstbewusst und verfügt über Zauberkräfte. Zusammen mit ihrem besten Freund, dem Schweinchen Pupsi, gelingt es ihr immer wieder, Streitereien unter den Bewohnern von Rosarien zu schlichten. Erfunden wurde die Figur 2002 von der Modedesignerin Monika Finsterbusch. Zuerst bastelte sie Lillifee als kleine Puppe aus unterschiedlichen Materialien. Mittlerweile ist die Feengestalt mit der Vorliebe für die Farbe Rosa auf über 350 verschiedenen Merchandising-Produkten zu finden und in mehr als 25 Ländern bekannt. 2004 erschien das erste Buch über sie. Außerdem gibt es Hörspiele, ein Musical, eine Fernsehserie und zwei Kinofilme.

 

Bob, der Baumeister

„Können wir das schaffen?“, fragt Bob sein Team vor jedem Einsatz. Im Chor folgt die zuversichtliche Antwort: „Yo, wir schaffen das!“ Bob ist der Betreiber einer Baufirma. Zusammen mit seiner Freundin Wendy und einer Reihe sprechender Maschinen kümmert er sich um alle Handwerksarbeiten in Bobhausen.
Die erste Folge der britischen Stopptrick-Animationsserie lief im April 1999 auf BBC unter dem Titel BOB THE BUILDER. Heute wird sie in mehr als 100 Ländern ausgestrahlt, seit 2001 auch in Deutschland, wo sie zu den Vorschulserien mit den höchsten Zuschauerquoten zählt. Jede Folge ist etwa zehn Minuten lang und vermittelt die Erkenntnis, dass mit Teamarbeit und Respekt schwierige Aufgaben ebenso wie Konflikte gelöst werden können. Die Geschichten sind auch als Bücher und Hörspiele erhältlich.

 

Bernd das Brot

Welt retten? Nein danke. Bernd das Brot bleibt am liebsten allein zu Hause und macht gar nichts. Dafür braucht er auch keine Superkräfte. Zu seinen Wesensmerkmalen gehören Untätigkeit und Entschlusslosigkeit. Im Gegensatz zu den Superhelden, die die Werte und Hoffnungen einer Gesellschaft widerspiegeln, verweigert er sich diesen Erwartungen. Gemeinsam mit Chili, dem Schaf und Briegel, dem Busch tritt er widerwillig im Kinderkanal KiKA auf. Bernd das Brot wurde 2000 von Tommy Krappweis und Norman Cöster für den Kinderkanal entwickelt. Gespielt und gesprochen wird die Figur von Jörg Teichgraeber. 2004 erhielt Bernd das Brot den Grimme-Preis, weil er, so die Jury, „das Recht auf schlechte Laune“ vertritt.
Bernd das Brot ist ein Antiheld, dem die gute Laune der anderen auf die Nerven geht.

 

Cyberhelden

Lara Croft, Link oder Mario gehören zu den bekanntesten Figuren aus Computer- und Videospielen. Inzwischen gibt es unzählige solcher Cyberhelden. Anders als bei Kino- oder Fernsehhelden wird ein Cyberheld zu einem persönlichen Werkzeug für den Spieler, der in die Rolle des jeweiligen Helden schlüpft. Auf diese Weise wird er selbst zum Kämpfer oder entwickelt seine eigenen Avatare, mit denen er die virtuelle Welt durchstreift. Eine der ältesten und berühmtesten Spielfiguren überhaupt ist der italienische Klempner Mario, ein „Held von nebenan“, der in SUPER MARIO BROS. seit 1985 mit seiner Rohrzange unterwegs ist. Ähnlich beliebt sind der Manga-Held Pikachu aus dem POKÉMON-Videospiel und DIE SIMS. Vor allem um Action geht es bei Cyberhelden wie Link aus THE LEGEND OF ZELDA, bei Anakin Skywalker aus den STAR WARS-Spielen und natürlich bei Lara Croft aus TOMB RAIDER.



Ankunft

Alltagshelden

Oft leben sie ganz in unserer Nähe und fallen nicht besonders auf: Sie können weder fliegen wie Superman, noch sind sie stark wie Pippi Langstrumpf. Alltagshelden brauchen das auch gar nicht. Aber eine ordentliche Portion Mut und Durchsetzungskraft zeichnet sie doch aus. Davon berichtet zum Beispiel Adrian aus Berlin. Er will nicht wie die anderen Jungs an seiner Schule Fußball spielen, sondern Balletttänzer werden. Dafür riskiert er, von den anderen verspottet zu werden. Smilla aus der Region von Gorleben wiederum engagiert sich gegen Atomkraft und für saubere Energien. Was bringt es, wenn man sich für die Umwelt oder für Hilfsbedürftige einsetzt? Oder wenn man versucht, Träume zu leben, die bei anderen Kopfschütteln auslösen? Dounia, die über die Alpen gewandert ist, bringt es auf den Punkt: Nach der gemeisterten Herausforderung hat sie „mehr Selbstbewusstsein und mehr Mut“. Damit kann sie sich und anderen in vielen Situationen weiterhelfen.


Superman

SUPERMAN
Regie: Richard Donner, UK 1978
Quelle: Deutsche
Kinemathek




 

The 99 - Unbound

THE 99 - UNBOUND
Regie: Dave Osborne, UK/KU/USA 2011
Screenshot: Teshkeel Media Group, Kuwait - New York/USA




 

Krrish, der Sternenheld

KRRISH, DER STERNENHELD
Regie: Rakesh Roshan, Indien 2006
Foto: Rapid Eye Movies, Köln





Sailor Moon.

SAILOR MOON
J 1992–1997, Foto: ZDF

 



Wickie

WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER
Regie: Michael „Bully" Herbig, Deutschland 2009
Foto: Constantin Film AG



 

Pippi LangstrumpfPIPPI LANGSTRUMPF
Regie: Ole Hellbom, SE/BRD 1968–1971
Foto: Studio100 Med
ia GmbH

 



Bernd das BrotBERND DAS BROT, CHILI TV, Folge 58: Fuzzy Briegel Saloon 4 – Ein Brot geht nach Westen, KiKA 2002
Foto: KiKA / bumm film
GmbH




 

Super MarioSUPER MARIO BROS.
Japan 1985, Screenshot: Co
mputerspielemuseum, Berlin




Beruf Stuntkid

Helden leben gefährlich: Superman springt aus einem Hochhausfenster, um Menschen zu retten, in einem anderen Film muss ein Kind aus einem brennenden Haus fliehen. Solche Action-Szenen sollen so realistisch wie möglich aussehen. Genau dazu braucht man Stuntmen, Stuntwomen und oft auch Stuntkids. Sie spielen die riskanten Szenen für die echten Schauspieler. Wer Stuntkid werden will, braucht nicht nur Mut, sondern Geschicklichkeit und eine große Körperbeherrschung. Um Stunts zu machen, muss man ein intensives Training absolvieren, ähnlich wie Artisten im Zirkus. Aus dem Zirkus kamen auch die ersten Stuntmen. Heutzutage kann man sich an einer Stuntschule ausbilden lassen, die es auch speziell für Kinder gibt. In Filmausschnitten lässt sich verfolgen, wie Vanessa und Fynn sich auf spezielle Stunt-Einsätze vorbereiten.


Beruf Kostümbildner / Kostümwerkstatt

Welche Farben finden sich im Kleiderschrank einer Prinzessin? Aus welchen Stoffen sind Batmans Umhang oder Spider-Mans Maske hergestellt? Ein Kostümbildner weiß Antwort auf solche Fragen. Seine Aufgabe ist es, sichtbar zu machen, was an einer Figur einzigartig ist.
Zu Batman etwa gehört die Fledermaus auf seiner Brust und der leichte Umhang, den er bei seinen Abenteuern trägt. Das Symbol für Spider-Man ist die geheimnisvolle Spinne in ihrem Netz.
Kostümbildner entwickeln anhand des Drehbuchs die Bekleidung für alle Darsteller eines Films. Sie können gut zeichnen, schneidern und nähen. Außerdem kennen sie sich mit Stoffen und Farben und mit unterschiedlichen Kleidungsstilen aus. Kostümbildner können sich nicht nur in die Geschichten und ihre Schauplätze hineinversetzen, sondern auch in die Schauspieler, die sich in ihren Kostümen gut bewegen können müssen. Das gilt für Helden ganz besonders: Spider-Man soll klettern wie eine Spinne, Bibi Blocksberg fliegen wie eine Hexe und Wickie schneller laufen als ein Wolf.


Smilla wehrt sich gegen Atomkraft

FORTSETZUNG FOLGT. DIE DOKU
Folge 250: Smilla wehrt sich gegen Atomkraft, KiKA 2011
Screenshot: Deutsche Kinemathek